Donnerstag, 9. August 2007

„Mittag ist um elf!“

Dies als prompte Reaktion auf unsere enttäuschten Gesichter vor der karge Reste beherbergenden Vitrine in der Kantine der „Hütten- und Walzwerks- Berufsgenossenschaft“. Im Projekt „Erschließung neuer Futterkrippen“ marschieren wir hungrig und frohen Mutes mit den Genossen ein und werden herbe enttäuscht. Um dreizehn Uhr, einer für uns absolut humanen Zeit für ein gepflegtes Mittagessen, ist nur noch ein müdes Gericht zur Auswahl verfügbar, Beilagen ebenfalls nicht variabel. Und gepflegt ist auch anders. „Mittag ist um elf! Kommen se früher, dann haben se auch Auswahl“, belehrt die pummelige Netzhaube und klatscht im gleichen Atemzug Schnitzel, Bratkartoffeln und dicke braune Soße auf den Teller. „Bitteschön.“
„Danke auch.“ Wenige Schritte weiter bestätigt sich der Verdacht, dass das Flair des Speisesaals dem des rückständigen Essensangebots konsequent entspricht. Grauer Teppich an den Wänden, gleichfarbige Plastikstühle der ersten Generation und zu meiner großen Freude kistenweise Hydrokulturinseln. Das stelle man sich vor! Die im braunen Perlenfußbad stehenden, verstaubten Plastikpalmen sind doch eigentlich schon lange ausgestorben, dachte ich. Aber hier bleibt alles möglich, auch antiquierte, fiese braune Soßen, die wenig galant über schlechte Fleischqualität hinweg zu täuschen vermögen und vor allem nach einem schmecken: nach Stärke. Alles in allem war dieser Ausflug ein echt starkes Stück. Weiterempfehlung nicht möglich.

Dienstag, 10. April 2007

Wo sich die Welt langsamer dreht

Lunch – so nennt man es, wenn in Frankfurt die Menschen auf die Strasse strömen, um in verschiedensten Restaurants, Imbissen oder auch hausinternen Kantinen mittagzuessen. Lunch, dass klingt international und man fühlt sich in Frankfurt, zwischen den ganzen verspiegelten Bürotürmen gleich noch ein bisschen zugehöriger zur internationalen Finanzelite (was ist das eigentlich?).

Doch neuerdings ist mir erlaubt dort zu essen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort, im ehemaligen Gebäude der Reichsbank, dort heißt es nicht einmal Kantine – nein – wir betreten ehrfürchtig das Kasino. Und sogleich packt einen der Charme dieses entnazifizierten 30er Jahre Baus mit seinem braunen Laminatboden, dem unterschwelligen Geruch nach Bratensoße à la Maggi Fix Soßenbinder (Stichwort: „die klassische Mehlschwitze“) und, genau wie dieser Klassiker der deutschen Werbung, so erinnern auch die grauen Tabletts und die braunen Stühle an eine Zeit, da es noch kein Gammelfleisch gab, die Vogelgrippe nicht durch den deutschen Medienwald irrte und ein Auto mit Katalysator bewundernde Gesichter bei Autokennern verursachte. (Der Rest wußte ja nicht was das war – ein Katalysator). Handys gab es noch nicht und der Computer hieß noch Rechner.

Dieser Charme vom Kasino der Verwaltung einer deutschen Institution hat eine bezaubernde Wirkung. Sitzt man dort vor seinem Tablett mit dem Hühnchen Cordon bleu und betrachtet die gemächlich vor sich hinkauenden Verwaltungsbeamten, dann spürt man förmlich, wie sich die Welt langsamer dreht.

Warum also weit weg fliegen, um für teures Geld, die Klimakatastrophe fördernd (also neuerdings auch noch mit schlechtem Gewissen) an exotische Orte globetrotteln: „Hier kann ich mal richtig abschalten, kein Handy, kein Computer“ (€1500,-p.P.)

Viel lieber Reise ich für eine Stunde in die Vergangenheit. Für €4,90 bekommt man ein gutes deutsches Mittagessen und das ist in der Frankfurter „Lunch-Szene“ allemal so exotisch und erholsam, wie ein Trip zu den entferntesten Plätze dieser Welt.

Montag, 2. April 2007

Asiatisch asiatisch vs. deutsch asiatisch


Ich dachte immer, ich mag asiatisches Essen. Hierzulande in Düsseldorf freue ich mich beispielsweise regelmäßig über die Nr. E67 von Prickynoo (für Nicht-Eingeweihte: ist eine knusprige Ente mit allerlei Drumherum und einer leckeren Kokos-Currysauce, also kein – wie man vermuten könnte- Pflanzengift). Dieses Gericht zieren auf der Düsseldorfer Speisekarte bereits 3 Chilischoten als Warnung für empfindliche deutsche Mägen. 3 Schoten sind hier schon Highscore. Ich würde mich als Schärfeweichei bezeichnen, muss immer gleich weinen. Für Mägen wie mich wurden diese lustigen Warnicons überhaupt erst eingeführt. Trotzdem esse ich bei knurrendem Magen auch die besagte 3-Schoten-E67er-Ente mit Genuss.

Dann reiste ich letzten Herbst nach Asien. Meine Vorfreude auf die tolle asiatische Küche war bald verflogen und wich schon in Bangkok beginnend einer unfreiwilligen Kur. Ich bestellte von Anfang am immer „not spicey“, in der Steigerung „really not not not spicey, pleeeaaase“ (flehender Blick einer Ausgehungerten eingeschlossen). Was ich bekam war trotzdem für mich selten essbar, da viel zu scharf. Und das lag sicher nicht daran, dass mein Englisch von Thai-Kellnern nicht verstanden wurde. Grund ist die international nicht standardisierte Schärfeskala. Soll heißen: Für Gerichte, die in Düsseldorf ehrfürchtig mit 3 Schoten ausgezeichnet werden, hat man in Bangkok nur ein müdes Lächeln übrig. Oder anders herum: Für Gerichte, die in Bangkok keine Schote wert sind (ja, auch dort wird in touristisch besuchten Restaurants bereits mit Schotensymbolik gearbeitet), würden hier schon mal 6-8 verteilt.
Buddha sei Dank durfte ich mich nach der thailändischen Radikalkur in Vietnam und Kambodscha erholen, d.h. einfach auch mal satt essen. Schotentechnisch sind diese Länder aus thailändischer Sicht Weicheier wie wir.

Nun. Sonst sollte man noch wissen, dass Teller selten gespült werden, höchstens in der Rinnsteinwanne mal kurz ausgeschwenkt, dass man selten das bekommt, was man bestellt und dass man trotzdem nie sein Lächeln verlieren sollte. Wer sich in Geduld üben möchte, reise bitte nach Asien. Dass man nie bekommt, was man bestellt, liegt ebenfalls nicht an Sprachbarrieren, sondern am Kurzzeitgedächtnis von Asiaten im Allgemeinen und Vietnamesen im Besonderen. Ich schwöre, die Bestellung einer Cola schafft es selten bis zum Tresen, außer dieser ist binnen 3 Sekunden für den vietnamesischen Kellner erreichbar. Sagenhaft.

Als ich wieder in Deutschland war, bin ich dann mal schön mit Freunden asiatisch essen gegangen. Mit sauberen Tellern, tollem, für mich essbaren Curry und satter Zufriedenheit danach. Während dieses Essens habe ich dann allen von den Schoten erzählt, die ich auf meiner Reise erlebt habe. Kulinarisch wie auch sonst.

Also, falls mich einer fragt: Ja, ich komme in der Mittagspause gerne mit asiatisch essen. Deutsch asiatisch.

Montag, 26. März 2007

Identitätsstifter Brat- oder Brühwurst


Der größte soziale Gleichmacher in Deutschland ist meines Erachtens keine Partei, sondern der schnelle Pausenhunger.

Denn jeder Mensch, auf dem Land oder in der Stadt, Heuschreckenmanager oder Putzkraft, mag die Curry-Wurst. Jeder riskiert seine Oberbekleidung und setzt sie gerne der fleckenmachenden Curry/Chili-Sauce aus.

Wären wir jetzt in den Geburtsjahren der Nation, würde vielleicht die C-Wurst die Flagge schmücken und nicht der martialische Adler. Denn die fettige Wurst aus Fleischresten, fritiert in vorzugsweise älterem Fett, ist nicht nur beliebt, sondern hat auch zeitgenössische Künstler angeregt wie keine zweite.

Herbert Grönemeyer beschäftigte sich in seiner ersten LP noch mit der leichteren Unterhaltung und, neben der Parkplatzsuche, eben auch mit der Currywurst. Wenn man den Film "Das Boot" hinzuaddiert und die zugegebenermaßen etwas pathetischen LPs nach der "Bochum" wieder abzieht, kommt Herbert bestimmt auf die selbe Bedeutung wie einstmals Hoffmann von Fallersleben.

Noch dazu stammt der Text zur "Currywurst" von Diether Krebs, dem früh verstorbene Helden der deutschen Trivialklassik der 80er Jahre. In seinem letzten Film, "Bang Boom Bang" 1999 verabschiedete er sich von seinem Publikum, und begann für seinen Regisseur Peter Thorwarth zugleich die sogenannte "Unna-Trilogie". Krebs' Grabstein auf dem Essener Ostfriedhof ist ein etwa handgroßer Kieselstein. Ich vermute, er wird über kurz oder lang zum Wallfahrtsort.

Ebenso wie schon heute für die Berliner Currywurstesser das Konopke oder das KuDamm 195. Die beiden Currywurstbuden, sind wirklich von (gleichermaßen) hoher Qualität. Noch streiten sich die Berliner darüber, welche C-Wurst besser ist: Wenn der Streit beigelegt ist, schätze ich, ist auch die Teilung der Stadt vollständig überwunden.

Zudem werden in Berlin auch die Anfänge der einfachen (Ess-)Kultur geehrt, wofür sich die Stadt in meinen Augen als Hauptstadt (jedenfalls der Currywurst) bewährt und gerechtfertigt hat. Der Erfinderin der besonderen Wurst wird mit einer Plakette gedacht, da es zu spät ist, sie auf der Grünen Woche mit dem Ehrenpreis für das Lebenswerk auszuzeichnen. Sie hat das Jahr 2000 nicht mehr erlebt, der oben genannte Schauspieler und Entertainer auch nur die ersten fünf Tage.
Als Laudator wäre ohnehin nur Diether Krebs in Frage gekommen.

Freitag, 23. März 2007

Krawattenopfer auf dem asiatischen Nudelaltar


Der große Vorteil an der Düsseldorfer City ist es, dass man quasi im goldenen Dreieck lebt, nur nicht zwischen Laos, Thailand und Myanmar (the country formerly known as Birma! Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Dreieck - das ist nicht nur Streber-Schlaubergertum sondern auch auch ein cooles Selbstzitat, siehe Post im MittagspausenBlog im Februar) sondern im Rheinland.


Der Nachteil ist, dass man als durchschnittlicher Mitteleuropäer nicht weiss, wie man in einer kurzen Pause den ganzen Eimer Suppe in den Magen bekommt (zwecks kalorienmäßiger Verwertung), ohne die Krawatte oder wenigstens das Hemd zu batiken.
Freundlicherweise bekommt man auf Anfrage deshalb ein Lätzchen, das aussieht wir für ein 30-Kilo-Kind gemacht, dafür aber den halben Körper sicher verdeckt. Lediglich den mitleidigen Blicken der anderen Restaurantbesucher setzt man sich dabei aus und dem ständigen Lächeln der stets freundlichen Restaurantinhaber, Restaurtantbetreiber oder -angestellten. Ich hoffe dabei immer, dass die freundlichen Menschen nicht deswegen so gut gelaunt sind, weil die Schriftzeichen auf den Lätzchen etwa "Wenn ich groß bin lerne ich erst mal essen" oder "bitte fütter mich, ich kann's nicht selber" bedeuten.


Wie geschickt und pragmatisch andere Mittagspausen-Suppenesser mit der Nahrung und bestimmt auch ihrer Zeit umgehen, sieht man hier. Die Suppe kann man auch aus der Tüte trinken! Okay, leuchtet mir ein, schaffen die NASA-Astronauten auch - aber mit Stäbchen Nudelsuppe aus einer Tüte schaufeln, da würde ich mehr Kalorien verbrauchen, als ich durch das Essen zu mir nehme. Also für den, der's mag...


PS: Freunde der Trashkultur unter den Lesern haben bis jetzt sicher die kleine "Hello Kitty"-Kätzchen ausgemacht. Einfach Toll.

Montag, 12. März 2007

Mittagspausen sind nicht Anwalts Liebling

Wenn man sich mit Anwälten trifft, sollte man Zeit (und Geld) mitbringen. Wenn man sich in einem Meeting mit Anwälten wundert, wenn es einmal nicht weitergeht, kann es nur daran liegen, dass der Kaloriennachschub fehlt oder zumindest der Glukose-Spiegel bedenklich gefallen ist.


Meine Vermutung war es - vielleicht sind amerikanische Anwaltserien daran schuld - dass alle in Anzügen in ein nahegelegenes schickes Restaurant gehen, natürlich teure Weine trinken und dann alle gemeinsam Karaoke singen.

Aber Ally McBeal war nicht dabei; vor Gericht gewinnt man ja dann auch dadurch, dass in der dritten Reihe jemand aufsteht und den Schuldigen benennt. Und nicht durch langwierige Vorbereitung. Bei Herrn Ackermann und Herrn Esser stand ja auch niemand auf und klärte den ganzen Fall auf, die mussten schon eine Einstellung gegen Auflage auf sich nehmen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.


Aber halt, es ist ja Mittags und wir sind in Deutschland und nicht in der fiktiven Wunderkanzlei von Ally, wo man ja auch nur über die Gänge läuft und sich charmant unterhält, statt Akten zu fräsen.
Liebling Kreuzberg ist ja auch nicht Wirklichkeit; der wäre dann ja auch so etwas wie ein Fachanwalt für kleine Streitwerte und insolvente Mandanten. Da wir uns aber im Hier und Jetzt befinden, muss in der Mittagspause schnell gegessen werden, damit gleich weiter gemeetet werden kann.


Und schnell ist gar kein Ausdruck. Nach 15 Minuten sitzen alle wieder am Tisch und weiter geht es. Meine Vermutung: Ein Anwalt hat einfach einen anderen Magen. Jeden Bissen nur zweimal gekaut und dann runter geschluckt. Trotzdem sind alle gut gelaunt - Haifischmagen sei Dank.

PS: Wer hätte unter solchen Umständen gedacht, dass Deutschlands drittgrößter Blog ein juristischer "Blawg" ist? Wer hat denn sooo viel Zeit?

Mittwoch, 21. Februar 2007

Schokolade zum Dessert macht schlau

Passend zu dem schönen Düsseldorfer Wetter liefern verschiedene Studien die perfekte Rechtfertigung, warum man seine Mittagspause grundsätzlich mit Schokolade beenden sollte. Die ist nämlich nicht nur lecker, sondern macht auch schlau. Forscher der University St. Andrews haben beispielsweise herausgefunden, dass Mäuse den Standort einer Ausruhplattform in einem Wasserbecken besser und schneller finden, wenn man sie zuvor mit Schokolade gefüttert hat.

Das ist doch mal eine sehr interessante Erkenntnis - mir war bisher nicht mal klar, dass Mäuse überhaupt schwimmen können. Offensichtlich beherrschen Sie es und zwar auch dann noch, wenn man sie vorher mit Schokolade voll stopft. Die Studienergebnisse führen damit eigentlich die altbekannte Regel, dass man nach dem Essen eine Stunde nicht ins Wasser gehen soll ad absurdum. Es kommt anscheinend nur darauf an, was man vor dem Schwimmen futtert…

Grund für die tollen Merk- und Navigationsfähigkeiten der Mäuse ist der in der Schokolade enthaltene Stoff Flavonol, wie auf dem jährlichen Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für wissenschaftlichen Fortschritt (!) festgestellt wurde. Der soll angeblich auch bei Menschen wirken und die kognitiven Fähigkeiten in Belastungssituationen erhöhen.

Aha. Das käme jetzt auf einen Selbstversuch an. Bin dann mal gerade bei Kaiser’s.

Sonntag, 18. Februar 2007

Hauptstadt-Snack und Sonnenstrahlen


Global warming - Juhuu!

Die Mittagspause fühlt sich an wie ein Kurzurlaub: Endorphine über die Haut, Proleten-Toaster gespart, eine halbe Stunde reicht für eine normale Geschichtsfarbe. Da läuft man gerne mal über die Kö, gerade als Neu-Düsseldorfer. Die Sonnenstrahlen sind auch eine willkommene Abwechslung zu den TCO-99 zertifizierten Strahlen aus dem Monitor.

Wenn das bis zum Karneval so bleibt, dann werden die Jecken sicher noch jecker. Dieses Jahr wird das erste Mal, dass ich das aus der Nähe sehen werde. Hoffentlich reagiert das Altbier nicht mit den Sonnenstrahlen.

Nach einem Spaziergang über die Kö wird mir klar, nochmal asiatisches Essen geht heute nicht. Alle zwei Wochen muss man eine Pause einlegen. Oder konsequent am Wochenende nur Italienisch essen. Mich motiviert heute keiner der freundlichen Gastronomen im Sevens oder in der Kö-Galerie. Da die Pause aber schon fast vorbei ist, mache ich mich hungrig wieder auf ins Büro.

Kann es sein, dass unerwartete Sonnestrahlen so sehr den Appetit unterdrücken wie Kaffee?
Vielleicht ist also diese neue Jahreszeit Schuld daran, dass ich heute Wok-Frittiertes vermeide. Ich nenne sie mal "tsfkaw", "the season formerly known as winter". Die neue "South Beach Diet".

Nein, kann nicht sein. Pause zu ende, Hunger noch da. Es rettet mich eine Karnevalstradition. Eine freundliche Kollegin hat Berliner mitgebracht.

Frittiert sind die auch, und Zucker obendrauf - das müsste Kalorienmäßig reichen für den Rest eines Tages, den man soundso im Sitzen verbringt und nur gelegentlich bis zum Drucker oder Faxgerät läuft.

Freitag, 16. Februar 2007

Pausengeständnisse

Es ist Donnerstag, 13:00h. Ich sitze mit meiner Begleitung in einem der günstigsten, nicht besten Thai-Imbisse des Frankfurter Bahnhofsviertels.
Man hat eben nicht immer Zeit für richtiges Essen, möchte aber auf jeden Fall mal für 30 Minuten raus. So geht es den meisten Mittagsgästen, die hierher aus den umliegenden Bürotürmen geeilt kommen.
Nach kurzer Zeit nehmen sechs Herren neben uns Platz. Die Tische stehen eng und somit braucht man sich nicht dafür schämen, dass man jedes Wort mithört. Besser mithören muss. Die Runde ist sehr gesprächig. Es gibt ein Problem. Offenbar hat sich den Herren ein bis dahin Unbekannter vorgestellt. Er nannte sich CTO.

Das hat Eindruck hinterlassen. Und das nicht nur, weil man nicht weiß, was das bedeutet.
Wieder im Büro weiß auch ich warum. „[...] Die aus dem amerikanischen bzw. angelsächsischen Raum stammenden Bezeichnungen setzten sich - aufgrund der Globalisierung und Internationalisierung - immer mehr auch in Deutschland durch. Hierbei werden auch Marketing- bzw. Imageaspekte verfolgt.“ (*) Das scheint zu wirken. Danke.

(*Quelle:
Wikipedia)

Photo by penjelly




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