Mittwoch, 21. Februar 2007

Schokolade zum Dessert macht schlau

Passend zu dem schönen Düsseldorfer Wetter liefern verschiedene Studien die perfekte Rechtfertigung, warum man seine Mittagspause grundsätzlich mit Schokolade beenden sollte. Die ist nämlich nicht nur lecker, sondern macht auch schlau. Forscher der University St. Andrews haben beispielsweise herausgefunden, dass Mäuse den Standort einer Ausruhplattform in einem Wasserbecken besser und schneller finden, wenn man sie zuvor mit Schokolade gefüttert hat.

Das ist doch mal eine sehr interessante Erkenntnis - mir war bisher nicht mal klar, dass Mäuse überhaupt schwimmen können. Offensichtlich beherrschen Sie es und zwar auch dann noch, wenn man sie vorher mit Schokolade voll stopft. Die Studienergebnisse führen damit eigentlich die altbekannte Regel, dass man nach dem Essen eine Stunde nicht ins Wasser gehen soll ad absurdum. Es kommt anscheinend nur darauf an, was man vor dem Schwimmen futtert…

Grund für die tollen Merk- und Navigationsfähigkeiten der Mäuse ist der in der Schokolade enthaltene Stoff Flavonol, wie auf dem jährlichen Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für wissenschaftlichen Fortschritt (!) festgestellt wurde. Der soll angeblich auch bei Menschen wirken und die kognitiven Fähigkeiten in Belastungssituationen erhöhen.

Aha. Das käme jetzt auf einen Selbstversuch an. Bin dann mal gerade bei Kaiser’s.

Sonntag, 18. Februar 2007

Hauptstadt-Snack und Sonnenstrahlen


Global warming - Juhuu!

Die Mittagspause fühlt sich an wie ein Kurzurlaub: Endorphine über die Haut, Proleten-Toaster gespart, eine halbe Stunde reicht für eine normale Geschichtsfarbe. Da läuft man gerne mal über die Kö, gerade als Neu-Düsseldorfer. Die Sonnenstrahlen sind auch eine willkommene Abwechslung zu den TCO-99 zertifizierten Strahlen aus dem Monitor.

Wenn das bis zum Karneval so bleibt, dann werden die Jecken sicher noch jecker. Dieses Jahr wird das erste Mal, dass ich das aus der Nähe sehen werde. Hoffentlich reagiert das Altbier nicht mit den Sonnenstrahlen.

Nach einem Spaziergang über die Kö wird mir klar, nochmal asiatisches Essen geht heute nicht. Alle zwei Wochen muss man eine Pause einlegen. Oder konsequent am Wochenende nur Italienisch essen. Mich motiviert heute keiner der freundlichen Gastronomen im Sevens oder in der Kö-Galerie. Da die Pause aber schon fast vorbei ist, mache ich mich hungrig wieder auf ins Büro.

Kann es sein, dass unerwartete Sonnestrahlen so sehr den Appetit unterdrücken wie Kaffee?
Vielleicht ist also diese neue Jahreszeit Schuld daran, dass ich heute Wok-Frittiertes vermeide. Ich nenne sie mal "tsfkaw", "the season formerly known as winter". Die neue "South Beach Diet".

Nein, kann nicht sein. Pause zu ende, Hunger noch da. Es rettet mich eine Karnevalstradition. Eine freundliche Kollegin hat Berliner mitgebracht.

Frittiert sind die auch, und Zucker obendrauf - das müsste Kalorienmäßig reichen für den Rest eines Tages, den man soundso im Sitzen verbringt und nur gelegentlich bis zum Drucker oder Faxgerät läuft.

Freitag, 16. Februar 2007

Pausengeständnisse

Es ist Donnerstag, 13:00h. Ich sitze mit meiner Begleitung in einem der günstigsten, nicht besten Thai-Imbisse des Frankfurter Bahnhofsviertels.
Man hat eben nicht immer Zeit für richtiges Essen, möchte aber auf jeden Fall mal für 30 Minuten raus. So geht es den meisten Mittagsgästen, die hierher aus den umliegenden Bürotürmen geeilt kommen.
Nach kurzer Zeit nehmen sechs Herren neben uns Platz. Die Tische stehen eng und somit braucht man sich nicht dafür schämen, dass man jedes Wort mithört. Besser mithören muss. Die Runde ist sehr gesprächig. Es gibt ein Problem. Offenbar hat sich den Herren ein bis dahin Unbekannter vorgestellt. Er nannte sich CTO.

Das hat Eindruck hinterlassen. Und das nicht nur, weil man nicht weiß, was das bedeutet.
Wieder im Büro weiß auch ich warum. „[...] Die aus dem amerikanischen bzw. angelsächsischen Raum stammenden Bezeichnungen setzten sich - aufgrund der Globalisierung und Internationalisierung - immer mehr auch in Deutschland durch. Hierbei werden auch Marketing- bzw. Imageaspekte verfolgt.“ (*) Das scheint zu wirken. Danke.

(*Quelle:
Wikipedia)

Photo by penjelly




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