
Der große Vorteil an der Düsseldorfer City ist es, dass man quasi im goldenen Dreieck lebt, nur nicht zwischen Laos, Thailand und Myanmar (the country formerly known as Birma! Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Dreieck - das ist nicht nur Streber-Schlaubergertum sondern auch auch ein cooles Selbstzitat, siehe Post im MittagspausenBlog im Februar) sondern im Rheinland.
Der Nachteil ist, dass man als durchschnittlicher Mitteleuropäer nicht weiss, wie man in einer kurzen Pause den ganzen Eimer Suppe in den Magen bekommt (zwecks kalorienmäßiger Verwertung), ohne die Krawatte oder wenigstens das Hemd zu batiken.
Freundlicherweise bekommt man auf Anfrage deshalb ein Lätzchen, das aussieht wir für ein 30-Kilo-Kind gemacht, dafür aber den halben Körper sicher verdeckt. Lediglich den mitleidigen Blicken der anderen Restaurantbesucher setzt man sich dabei aus und dem ständigen Lächeln der stets freundlichen Restaurantinhaber, Restaurtantbetreiber oder -angestellten. Ich hoffe dabei immer, dass die freundlichen Menschen nicht deswegen so gut gelaunt sind, weil die Schriftzeichen auf den Lätzchen etwa "Wenn ich groß bin lerne ich erst mal essen" oder "bitte fütter mich, ich kann's nicht selber" bedeuten.

Wie geschickt und pragmatisch andere Mittagspausen-Suppenesser mit der Nahrung und bestimmt auch ihrer Zeit umgehen, sieht man hier. Die Suppe kann man auch aus der Tüte trinken! Okay, leuchtet mir ein, schaffen die NASA-Astronauten auch - aber mit Stäbchen Nudelsuppe aus einer Tüte schaufeln, da würde ich mehr Kalorien verbrauchen, als ich durch das Essen zu mir nehme. Also für den, der's mag...
PS: Freunde der Trashkultur unter den Lesern haben bis jetzt sicher die kleine "Hello Kitty"-Kätzchen ausgemacht. Einfach Toll.
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