Sonntag, 18. Februar 2007

Hauptstadt-Snack und Sonnenstrahlen


Global warming - Juhuu!

Die Mittagspause fühlt sich an wie ein Kurzurlaub: Endorphine über die Haut, Proleten-Toaster gespart, eine halbe Stunde reicht für eine normale Geschichtsfarbe. Da läuft man gerne mal über die Kö, gerade als Neu-Düsseldorfer. Die Sonnenstrahlen sind auch eine willkommene Abwechslung zu den TCO-99 zertifizierten Strahlen aus dem Monitor.

Wenn das bis zum Karneval so bleibt, dann werden die Jecken sicher noch jecker. Dieses Jahr wird das erste Mal, dass ich das aus der Nähe sehen werde. Hoffentlich reagiert das Altbier nicht mit den Sonnenstrahlen.

Nach einem Spaziergang über die Kö wird mir klar, nochmal asiatisches Essen geht heute nicht. Alle zwei Wochen muss man eine Pause einlegen. Oder konsequent am Wochenende nur Italienisch essen. Mich motiviert heute keiner der freundlichen Gastronomen im Sevens oder in der Kö-Galerie. Da die Pause aber schon fast vorbei ist, mache ich mich hungrig wieder auf ins Büro.

Kann es sein, dass unerwartete Sonnestrahlen so sehr den Appetit unterdrücken wie Kaffee?
Vielleicht ist also diese neue Jahreszeit Schuld daran, dass ich heute Wok-Frittiertes vermeide. Ich nenne sie mal "tsfkaw", "the season formerly known as winter". Die neue "South Beach Diet".

Nein, kann nicht sein. Pause zu ende, Hunger noch da. Es rettet mich eine Karnevalstradition. Eine freundliche Kollegin hat Berliner mitgebracht.

Frittiert sind die auch, und Zucker obendrauf - das müsste Kalorienmäßig reichen für den Rest eines Tages, den man soundso im Sitzen verbringt und nur gelegentlich bis zum Drucker oder Faxgerät läuft.

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